Agile Cops, Part 1

Würde man die aktuelle Diskussion über Agilität verfilmen, käme wohl eine neue Folge der „Rosenheim Cops“ heraus. Motto: „Es gabat a Leich!“ Mit dieser Todes-Nachricht wird freilich sehr unterschiedlich umgegangen. Sie wird:
belegt mit mehr oder weniger starken Argumenten, vom Ende einer Managementmode über die wirtschaftliche Rezession bis zur allgegenwärtigen Veränderungsmüdigkeit;
bekämpft mit einem mitunter trotzigen „Agilität ist nicht tot, sondern sehr lebendig!“, dann wiederum mit einem Don Quijote-mäßigen „Jetzt erst recht!“;
betrauert, wobei dann gerne von ungenützten Potenzialen und verschenkten Möglichkeiten die Rede ist;
beklagt zwischen demonstrativer Empörung und persönlichem Leidensdruck à la „ich bin Agile Coach und habe keine Aufträge!!!“;
begrüßt, zumindest hinter vorgehaltener Hand („endlich bin ich die Quälgeister los!“).
Statt sich den diversen Formen der „Agile is dead“-Rhetorik hinzugeben, könnte man indes auch das vielzitierte Gute im Schlechten erkunden — und genau das habe ich im zweiten Teil meines Loopings vor.
