Humor in der Beratung, Teil 1

Mit „50 Shades of Schmäh“ habe ich meinen letzten LOOPing abgeschlossen — und damit schon den programmatischen Übergang zu meinem heutigen Thema markiert. Schließlich bietet ein Beraterleben ja selbst jede Menge Stoff für ein Kabarett-Programm — oder zumindest für ein paar Momente des Schmunzelns, wenn etwa:

  • der Senior Manager eines mittelständischen Unternehmens meine Frage nach Standups mit der Gegenfrage beantwortet: „Du meinst Comedies?“ (gemeint war natürlich die gute alte Stehung als Alternative zur Sitzung)

  • eine Seminarteilnehmerin jede neue Arbeitseinheit mit einem beschwingten Spruch eröffnet: „Schwuppdiwupp!“, „Zappzarapp!“, „Ratzfatz!“;

  • mein Kollege sich bei einem Seminarteilnehmer für seinen ausschlußreifen Beitrag bedankt;

  • ein Sparringspartner beschreibt, wie ihm jemand etwas in die Schuhe geschoben hatte und er dann eine Meile darin gelaufen war;

  • eine Auftraggeberin, die mich grinsend fragt: „Ist das agil, oder kann das weg?“ (mit besten Grüßen an Joseph Beuys´ „Fettecke“

  • eine Workshop-Teilnehmerin sich als durch und durch optimistischen Menschen vorstellt, da sogar ihre Blutgruppe A positiv sei (auf Wienerisch: „a(uch) positiv“);

  • eine Führungskraft, die das Verhältnis von Leadership, Unternehmen und Markt mit dem Modell von Pudding und Nagel und Wand vergleicht.

#Sparring #Coaching #Organisationsberatung #Workshop

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