Sparring, Teil 1

Den Begriff Sparring kennen die meisten wahrscheinlich aus dem Kampfsport. Dessen ursprüngliche Bedeutung hat allerdings weder mit Boxen noch mit Wettkampf zu tun. Vielmehr geht es darum, die Fähigkeiten beider Sparringspartner:innen durch eine ebenso respekt- wie kraftvolle Auseinandersetzung zu verbessern.

Für uns umreißt diese Definition gut, was wir in unternehmerischen Verbesserungsinitiativen anstreben: eine offene Auseinandersetzung auf Augenhöhe, die in einem geschützten Rahmen stattfindet. Je nach Initiative, Unternehmenskontext und Beziehungskultur nützen wir diesen Rahmen für ganz unterschiedliche Aktivitäten:

  • eine gemeinsame Reflexion der jeweils aktuellen Situation, insbesondere am Ende einzelner Verbesserungsetappen;

  • die Unterstützung richtungsweisender Entscheidungen im Hinblick auf die wichtigsten Business Challenges, die gemeistert werden sollen;

  • die gezielte Vermittlung von Wissen, zum Beispiel in punkto Entscheidungsverfahren, teamübergreifende Koordination oder Strategieumsetzung;

  • die lösungsorientierte Bearbeitung schwieriger Situationen und Konflikte;

  • ein kritisch-wertschätzendes Feedback zum beobachteten Führungsverhalten, das gerade auf Managementebene meist zu kurz kommt;

  • die differenzierte Auseinandersetzung mit fachlichen, aber auch sozialen oder persönlichen Fragezeichen.

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