Was noch?

„Was bin ich?“, lautete die Leitfrage meines letzten LOOPings. Heute möchte ich zu dem kommen, was ich in meiner Beraterei gerne noch häufiger oder zumindest bewusster tun würde. Dazu gehört:
den Mund zu halten, wenn mir keine gute Antwort einfällt, dann aber wieder in der Lage zu sein, eine gute Frage zu stellen;
mich weniger zu verzetteln und sei es bloß dadurch, dass ich einmal bewusst keine Post-its einsetze;
den Mut zu haben, komplexe Dinge auf einfache Formeln zu bringen — beispielsweise, indem ich Consulting als Kombination von Verständnis, Empathie und Guidance beschreibe;
mich, apropos Komplexitätsreduktion, zu trauen, das Verhalten meiner Business-Partner:innen mit Filmrollen oder Comicfiguren zu vergleichen;
auch bei meinen Lieblingsthemen nicht immer wie aus der Pistole geschossen zu argumentieren;
im Nebel der Ratlosigkeit gelassener zu bleiben, durch den ich auch als Berater öfters stochere;
verständnis- und humorvoller mit schwierigen Situationen umzugehen, nicht zuletzt mit meinen eigenen Fehlern und Unzulänglichkeiten;
noch öfters das einzusetzen, was der österreichische Kabarettist Alex Kristan „50 Shades of Schmäh“ nennt.
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